Innenwelt ?

„Reisen“ in die Innenwelt finden unbewusst ständig statt. Dabei nehmen wir  ganz-, halb- oder unbewusst Kontakt mit unserer Psyche – Seele  auf. Etwa 95 % unseres Seins sind un- bzw. unterbewußt. Unser Verstand EGO macht bestenfalls 5 % aus.
Eine wesentliche Form dieser vom Leben selbst angelegten Innenweltreisen sind die Traumphasen beim Schlafen in denen scheinbar chaotisch Informationen und Erlebnisse verarbeitet und verknüpft werden.

Aus der Schlafforschung ist bekannt, dass Menschen, denen ihre Träume entzogen werden, (nerven)krank werden:
s.u.a. Becker-Carus, C. (1972) „Traumentzug macht nervenkrank“ Uni Münster
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45935492.html
Traumkultur der Senoi  s.a.  Senoi auf malaysiasite.nl

Gesundheit braucht für ihren Erhalt unentwegt Rückkopplungen – Verbindung zu Allem (in Körper, Geist, Seele), was wir erleb(t)en bzw. zu unseren Wurzeln.
Träume sind aus synergetischer Sicht Chaosphasen zwischen Psyche (Seele) und Geist (Bewußtsein, EGO, Ichstruktur), aus denen sich Ordnungen entwickeln bzw. festigen: unsere Lebensmuster, unsere Gesundheit.
In synergetischen bzw. psychobionischen Innenweltreisen nimmt der Mensch bewusst Kontakt mit seinen unbewussten Anteilen auf. Das heißt, er beobachtet seine Innenwelt,  sieht sich z.B. selbst als Kind und dazu dessen Eltern in einer Art „Wachtraum“.
Dabei liegt er entspannt  mit geschlossenen Augen da, führt moderierend, als Mensch von heute, klärende Dialoge (quasi Selbstgespräche) mit diesen Anteilen.
Es werden die einzelnen, zusammengehörenden selbstähnlichen Ereignisse (z.B. aus dem eigenen Leben mit denen aus dem Leben seiner Eltern…) verknüpft und letztlich neues Handeln / Erleben dieser Ereignis-Strukturen erzeugt / erlebt.

Die heutige Hirnforschung weiß:
Dem Gehirn ist es egal, wann etwas passiert. Es speichert und verarbeitet ständig bildhafte und emotionale Erfahrungen und kreiert daraus Lebensmuster.
Und es will ständig Erfahrungen machen (lernen).

Greift ein Mensch, bezogen auf seine Lebensmuster, beobachtend, moderierend und handelnd solcherart in seiner Psyche ein ( Link zu einem Sessionbeispiel auf youtube),
entstehen durch gezielte Rückkopplungsprozesse und Selbstorganisation aus dem so Erfahrenen und Selbstveränderten neue stabilere Beziehungsmuster bzw. durch neue  Signale des Gehirns an den Körper und seine Organe Gesundheit.

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Hier geht es zu einer zusammengefassten Darstellung des aktuellen Standes der Psychobionik durch Bernd Joschko.